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Die Pilzkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz

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Pilze sammeln rund um St. Gallen

Stand 19.10., 10:00 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (45 von 100), Parasol (40) und Steinpilz (33).

Im Umkreis von 40 km um St. Gallen sind auf Schweizer Seite 36 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (94 von 100 Punkten), Hallimasch (83) und Steinpilz (81) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um St. Gallen
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um St. Gallen öffnen

Direkt an die Stadt grenzen der Freudenberg im Süden, der Rosenberg im Norden und der Sitterwald mit dem Hätterenwald am steilen Nordwesthang, dazu kommt der Tannenberg bei Bernhardzell. Die Stadt liegt auf Molasse, der Freudenberg (887 m) auf aufgerichteter Molasse, im Sittertobel treten Nagelfluh, Sandstein und Mergel zutage. Im Kanton St. Gallen sind 40 Prozent der Bäume Fichten, 24 Prozent Buchen und 10 Prozent Tannen. Das passt zum Steinpilz unter Fichte, Buche und Tanne, zu Eierschwamm und Marone unter Fichten, zum Hallimasch an Altholz und zum Parasol an Waldrändern. Das Glatttobel bei Gossau mit dem Biotop Espel ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Im Kanton St. Gallen gibt es keine kantonale Mengengrenze, aber die Gemeinden dürfen das Sammeln einschränken, frag also bei der Gemeinde nach. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der S5 nach Gossau, mit der S21 nach Teufen und Gais oder mit dem Postauto von Wittenbach nach Bernhardzell am Tannenberg.

Aktuelles Wetter rund um St. Gallen

Steinpilz40 %
Pfifferling20 %
Marone53 %
Krause Glucke48 %
Schwefelporling17 %
Parasol42 %
Hallimasch54 %
Austernseitling46 %
Judasohr31 %

Wetterfaktor aus 60 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 848 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:00 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 33, Pfifferling 13, Marone 30, Krause Glucke 7, Schwefelporling 4, Parasol 40, Hallimasch 45, Austernseitling 17 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
3.140 km², davon 1.135 km² Wald (36 %)
Baumarten
Fichte 52 %, Buche 24 %, anderes Laubholz 19 %, anderes Nadelholz 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
Boden
pH 5,9, Sand 38 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
63 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
14 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

St. Gallen auf der Karte

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