Pilze sammeln rund um Zürich
Stand 19.10., 10:00 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (56 von 100), Parasol (55) und Steinpilz (47).
Im Umkreis von 40 km um Zürich sind auf Schweizer Seite 37 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (93 von 100 Punkten), Hallimasch (83) und Steinpilz (76) vorn.

Pilzkarte rund um Zürich öffnen
Zürichs Wälder liegen auf den Hügeln rund um die Stadt: Uetliberg (870 m) und Albis im Südwesten, Zürichberg und Adlisberg im Osten, die Lägern zwischen Baden und Dielsdorf und der Irchel im Norden. Albis und Uetliberg bestehen aus Molasse mit Nagelfluh, die Lägern aus Malmkalk mit Buchen am Nordhang. Im Sihlwald am Albis stehen vor allem Buchen (39 Prozent) und Fichten (25 Prozent), das passt zu Steinpilz und Eierschwamm. An den Buchen, die seit den Trockenjahren ab 2018 geschwächt sind, wächst der Hallimasch. Im Sihlwald ist die Kernzone mit 442 ha für das Sammeln gesperrt, das Naturwaldreservat am Uetliberg darfst du nicht abseits der Wege betreten. Im Kanton Zürich darfst du vom 1. bis 10. jedes Monats keine Pilze sammeln, an den übrigen Tagen höchstens ein Kilogramm pro Person. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Die S10 fährt von Zürich HB auf den Uetliberg, die S4 durch das Sihltal nach Langnau-Gattikon und teils weiter bis Sihlwald, die S6 nach Baden.
Aktuelles Wetter rund um Zürich
Wetterfaktor aus 58 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 629 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:00 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 47, Pfifferling 19, Marone 32, Krause Glucke 9, Schwefelporling 6, Parasol 55, Hallimasch 56, Austernseitling 22 und Judasohr 31 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 4.697 km², davon 1.729 km² Wald (37 %)
- Baumarten
- Fichte 38 %, Buche 32 %, anderes Laubholz 23 %, anderes Nadelholz 3 %, Kiefer 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,9, Sand 38 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 13 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 93 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 72 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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