Pilze sammeln rund um Luzern
Stand 18.10., 15:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (56 von 100), Parasol (46) und Steinpilz (37).
Im Umkreis von 40 km um Luzern sind 37 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (94 von 100 Punkten), Hallimasch (86) und Steinpilz (84) vorn.

Pilzkarte rund um Luzern öffnen
Direkt über der Altstadt liegt der Gütschwald, ein gepflegter Buchenwald, dazu kommt der Bireggwald zwischen Horw und Kriens. Weiter weg liegen die Rigi aus Nagelfluh, der Pilatus aus Kalk auf Flysch und der Napf mit Tannen-Buchenwald auf Nagelfluh. Im Kanton Luzern bestehen die Wälder nach dem Holzvorrat zu 45 Prozent aus Fichte, zu 27 Prozent aus Tanne und zu 16 Prozent aus Buche. Das passt zu Steinpilz und Eierschwamm. Seit dem Sturm Burglind 2018 und den Trockenjahren sterben viele Fichten ab, an geschwächten Bäumen wächst der Hallimasch. Im Kanton Luzern darfst du vom 1. bis 7. jedes Monats keine Pilze sammeln, sonst höchstens zwei Kilogramm pro Person, Morcheln und Eierschwämme nur ein halbes Kilogramm. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Die S6 fährt von Luzern nach Wolhusen, von dort das Postauto 221 nach Romoos am Napf; zur Rigi fährst du mit dem Zug bis Arth-Goldau und weiter mit der Arth-Rigi-Bahn.
Aktuelles Wetter rund um Luzern
Wetterfaktor aus 60 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 927 m umgerechnet, Stand 18.10., 15:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 37, Pfifferling 16, Marone 36, Krause Glucke 8, Schwefelporling 4, Parasol 46, Hallimasch 56, Austernseitling 15 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.040 km², davon 1.861 km² Wald (37 %)
- Baumarten
- Fichte 57 %, Buche 22 %, anderes Laubholz 16 %, anderes Nadelholz 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,7, Sand 39 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 84 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 15 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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