Pilze sammeln rund um Bern
Stand 18.10., 11:01 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (53 von 100), Parasol (44) und Steinpilz (37).
Im Umkreis von 40 km um Bern sind 39 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (92 von 100 Punkten), Hallimasch (87) und Steinpilz (85) vorn.

Um Bern liegt der Wald auf Molasse, dazu kommen Moränenhügel und Schotterplatten aus der Eiszeit. Am größten ist der Bremgartenwald im Nordwesten der Stadt mit 636 ha. Im Südwesten steigt der Könizbergwald bis 674 m, im Süden ist der Gurten (858 m) zur Hälfte bewaldet, mit Fichte, Buche und Bergahorn, und im Norden zieht sich das Grauholz 4,5 km zwischen Schönbühl und Ittigen hin. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter Fichten Eierschwamm und Marone. Fichte, Esche und Buche leiden seit den Hitzesommern ab 2018, an geschwächten Bäumen wächst der Hallimasch. In den Wäldern der Burgergemeinde Bern ist das Pilzesammeln erlaubt. Im Kanton Bern darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit dem Tram 9 nach Wabern und weiter mit der Gurtenbahn oder mit dem Trolleybus 20 bis Länggasse, wo der Bremgartenwald beginnt.
Aktuelles Wetter rund um Bern
Wetterfaktor aus 60 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 867 m umgerechnet, Stand 18.10., 11:01 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 37, Pfifferling 15, Marone 34, Krause Glucke 8, Schwefelporling 4, Parasol 44, Hallimasch 53, Austernseitling 19 und Judasohr 31 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.949 km² Wald (39 %)
- Baumarten
- Fichte 53 %, Buche 29 %, anderes Laubholz 12 %, anderes Nadelholz 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,8, Sand 41 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 85 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 15 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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