Pilze sammeln im Entlebuch
Stand 17.10., 22:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (55 von 100), Parasol (37) und Marone (34).
Das Entlebuch ist zu 47 % bewaldet (187 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (95 von 100 Punkten), Steinpilz (94) und Hallimasch (90) vorn.

Das Entlebuch ist das Tal der Kleinen Emme zwischen Luzern und Bern, die UNESCO Biosphäre umfasst rund 396 km² und reicht bis 2350 m. 43 Prozent der Fläche sind Wald. Der Untergrund ist Molasse mit Nagelfluh und Sandstein, am Fuß der Schrattenflue Flysch, die Schrattenflue selbst ist Kalk. Im Wald überwiegen Tannen-Buchen-, Tannen-Fichten- und reine Fichtenwälder, in den Mooren stehen Fichten und Bergkiefern. Das passt zu Steinpilz und Eierschwamm unter Fichte und Tanne. Vier Moorlandschaften liegen im Gebiet: Glaubenberg, Habkern und Sörenberg, Hilferenpass und Klein Entlen. Der Sturm im November 2019 warf bei Marbach und Flühli rund 30.000 m³ Holz um, an solchem Holz wächst der Hallimasch. Im Kanton Luzern darfst du vom 1. bis 7. jedes Monats keine Pilze sammeln, sonst höchstens zwei Kilogramm pro Person, Morcheln und Eierschwämme nur ein halbes Kilogramm. Die S6 fährt von Luzern durch das Entlebuch bis Langnau, ab Schüpfheim fährt das Postauto nach Flühli und Sörenberg.
Aktuelles Wetter im Entlebuch
Wetterfaktor aus 5 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.139 m umgerechnet, Stand 17.10., 22:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 29, Pfifferling 14, Marone 34, Krause Glucke 8, Schwefelporling 2, Parasol 37, Hallimasch 55, Austernseitling 11 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 396 km², davon 187 km² Wald (47 %)
- Baumarten
- Fichte 81 %, Buche 15 %, anderes Laubholz 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,7, Sand 38 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 94 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 76 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 20 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 16 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 95 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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