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Die Pilzkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz

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Pilze sammeln im Sihlwald

Stand 18.10., 11:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (81 von 100), Steinpilz (70) und Parasol (70).

Nach der Baumartenkarte wachsen im Sihlwald vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (92 von 100 Punkten), Parasol (91) und Steinpilz (88) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Sihlwald
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Sihlwald öffnen

Der Sihlwald liegt im Sihltal am Ostabhang des Albis südlich von Zürich und gehört zum Wildnispark Zürich. Seit 2000 wird er nicht mehr bewirtschaftet, von seinen 1098 ha sind 442 ha Kernzone. Der Wald wächst auf der Molasse des Albis, am häufigsten stehen Buchen (39 Prozent) und Fichten (25 Prozent), dazu Weißtanne, Esche, Eibe und Bergahorn. Unter Buche und Fichte passt der Steinpilz, unter Fichte und Tanne der Eierschwamm, im Totholz wächst der Hallimasch. In der Kernzone darfst du nichts sammeln und die Wege nicht verlassen, in der Naturerlebniszone sind Pilze im Herbst erlaubt. Im Kanton Zürich darfst du vom 1. bis 10. jedes Monats keine Pilze sammeln, an den übrigen Tagen höchstens ein Kilogramm pro Person. Die S4 fährt von Zürich HB über Adliswil nach Langnau-Gattikon und teils weiter bis Sihlwald.

Aktuelles Wetter im Sihlwald

Steinpilz80 %
Pfifferling42 %
Marone80 %
Krause Glucke88 %
Schwefelporling21 %
Parasol76 %
Hallimasch88 %
Austernseitling42 %
Judasohr45 %

Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), auf die mittlere Höhe des Waldes von 656 m umgerechnet, Stand 18.10., 11:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 70, Pfifferling 31, Marone 46, Krause Glucke 7, Schwefelporling 5, Parasol 70, Hallimasch 81, Austernseitling 31 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche auf der Karte
11 km², davon 9 km² Wald (87 %)
Baumarten
Buche 66 %, Fichte 23 %, anderes Laubholz 8 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
Boden
pH 5,5, Sand 40 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
88 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
74 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
91 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Sihlwald auf der Karte

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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.