Pilze sammeln im Toggenburg
Stand 18.10., 15:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (40 von 100), Parasol (31) und Marone (29).
Das Toggenburg ist zu 42 % bewaldet (203 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (96 von 100 Punkten), Steinpilz (92) und Hallimasch (86) vorn.

Pilzkarte im Toggenburg öffnen
Das Toggenburg ist die Talschaft der oberen Thur mit Thurtal und Neckertal, im Süden begrenzen die Churfirsten (2306 m) das Gebiet. Sie bestehen aus Kalkstein, die Hügel im Westen bis zum Tweralpspitz (1332 m) aus Molasse mit Nagelfluh, Sandstein und Mergel. Zwei Drittel der 14.800 ha Wald sind Schutzwald, im Kanton St. Gallen sind 40 Prozent der Bäume Fichten, 24 Prozent Buchen und 10 Prozent Tannen. Das passt zum Steinpilz unter allen dreien, zu Eierschwamm und Marone unter Fichten und zum Hallimasch an geschwächten Bäumen. Größere Waldreservate sind Tanzboden-Regelstein bei Ebnat-Kappel und Wattwil, Gulmen bei Wildhaus und Leist bei Alt St. Johann. Im Kanton St. Gallen gibt es keine kantonale Mengengrenze, aber die Gemeinden dürfen das Sammeln einschränken, frag also bei der Gemeinde nach. Ohne Auto fährst du mit der S9 von Wil nach Wattwil oder mit der S2 bis Nesslau-Neu St. Johann, ab Nesslau fährt das Postauto Richtung Wildhaus.
Aktuelles Wetter im Toggenburg
Wetterfaktor aus 6 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 988 m umgerechnet, Stand 18.10., 15:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 25, Pfifferling 11, Marone 29, Krause Glucke 6, Schwefelporling 3, Parasol 31, Hallimasch 40, Austernseitling 15 und Judasohr 20 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 484 km², davon 203 km² Wald (42 %)
- Baumarten
- Fichte 66 %, Buche 25 %, anderes Laubholz 8 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,7, Sand 37 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 92 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 18 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 96 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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