Pilze sammeln rund um Dornbirn
Stand 19.10., 10:00 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (45 von 100), Parasol (31) und Marone (29).
Im Umkreis von 40 km um Dornbirn sind auf österreichischer Seite 48 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (91 von 100 Punkten), Hallimasch (87) und Steinpilz (86) vorn.

Pilzkarte rund um Dornbirn öffnen
Gut 5 km östlich der Stadt liegt das Bödele mit dem Hochälpele, im Süden das Ebnit und die Kugelgruppe mit der Hohen Kugel über Fraxern. Allein Dornbirn hat rund 4800 ha Wald. Am Bödele treffen Molasse mit Nagelfluh und Flysch aufeinander, das Ebnit liegt in den Schuttannenbergen mit Kalkfelsen. In Vorarlberg ist fast jeder zweite Baum im Wirtschaftswald eine Fichte, der häufigste Laubbaum ist die Buche, in den Schluchten wachsen Kalk-Buchen-Tannen-Fichtenwälder. Das passt zum Steinpilz unter Fichte, Tanne und Buche, zu Eierschwammerl und Marone unter Fichten und zum Hallimasch an kränkelnden Bäumen. Im Süden liegt das Naturschutzgebiet Hohe Kugel, Hoher Freschen und Mellental mit 7668 ha. In Vorarlberg darfst du nur von 8 bis 17 Uhr sammeln, höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag und nur Pilze, die du als essbare Art erkennst. Ohne Auto fährst du ab Dornbirn Bahnhof mit dem Landbus 870 zum Bödele.
Aktuelles Wetter rund um Dornbirn
Wetterfaktor aus 59 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.092 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:00 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 23, Pfifferling 12, Marone 29, Krause Glucke 6, Schwefelporling 3, Parasol 31, Hallimasch 45, Austernseitling 12 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 2.030 km², davon 971 km² Wald (48 %)
- Baumarten
- Fichte 71 %, anderes Laubholz 15 %, Buche 11 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,4, Sand 35 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 86 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 73 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 17 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 91 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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