Pilze sammeln rund um Innsbruck
Stand 19.10., 09:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (22 von 100), Judasohr (15) und Parasol (13).
Im Umkreis von 40 km um Innsbruck sind auf österreichischer Seite 45 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (92 von 100 Punkten), Hallimasch (90) und Steinpilz (85) vorn.

Pilzkarte rund um Innsbruck öffnen
Nördlich von Innsbruck steigt die Nordkette aus Wettersteinkalk und Dolomit auf, sie gehört zum Naturpark Karwendel mit den Naturschutzgebieten Karwendel, Martinswand und Fragenstein. Südlich folgen auf Quarzphyllit und Glimmerschiefer das Mittelgebirge um Igls, Natters und Mutters und der Patscherkofel, rund 8 km von der Stadtmitte, mit dem Zirbenwald am Zirmberg, einem Naturschutzgebiet. An warmen Sonnenhängen des Inntals wachsen Kiefern-Eichenwälder, höher Fichtenwälder. Auf den kalkfreien Böden im Süden passen Steinpilz, Eierschwammerl und Marone, an Windwurf der Hallimasch. Im Wattental liegt der Truppenübungsplatz Lizum-Walchen, der bei Übungen gesperrt ist. In Tirol darfst du essbare Pilze von 7 bis 19 Uhr sammeln, höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag. Ohne Auto fährst du mit der Straßenbahn 6 nach Igls, mit der Stubaitalbahn nach Natters und Mutters und mit der Mittenwaldbahn nach Hochzirl und Scharnitz.
Aktuelles Wetter rund um Innsbruck
Wetterfaktor aus 61 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.386 m umgerechnet, Stand 19.10., 09:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 7, Pfifferling 4, Marone 11, Krause Glucke 4, Schwefelporling 1, Parasol 13, Hallimasch 22, Austernseitling 6 und Judasohr 15 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 3.931 km², davon 1.764 km² Wald (45 %)
- Baumarten
- Fichte 77 %, anderes Laubholz 8 %, Kiefer 4 %, Lärche 4 %, Buche 3 %, Latsche und Zirbe 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,5, Sand 40 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 85 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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