Pilze sammeln rund um Rosenheim
Stand 14.10., 06:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (32 von 100), Steinpilz (28) und Judasohr (26).
Im Umkreis von 40 km um Rosenheim sind 34 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (90 von 100 Punkten), Steinpilz (89) und Parasol (81) vorn.

Pilzkarte rund um Rosenheim öffnen
Rund 12 km nördlich von Rosenheim liegt bei Rott am Inn der Rotter Forst, mit rund 16 km² das größte zusammenhängende Waldgebiet im Landkreis Rosenheim. Auf der welligen Grundmoräne wachsen Moorwälder aus Fichten, Waldkiefern und Spirken, an den Steilhängen Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder, und das Frauenöder Filz im Süden ist Naturschutzgebiet. Rund 30 km nordwestlich dehnt sich der Ebersberger Forst aus, mit etwa 90 km² eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. In seiner Mitte stehen vielfach Fichtenforste, am Rand und auf den Endmoränen im Südosten Eichen- und Buchenmischwälder. Unter Fichten passen Steinpilz und Marone, unter Kiefern die Krause Glucke und an geschwächtem und totem Holz der Hallimasch. In Bayern darfst du Pilze in ortsüblichem Umfang für den eigenen Gebrauch sammeln, laut dem Ratgeber des Freistaats in Naturschutzgebieten in der Regel ebenfalls zum Eigenverzehr. Am Südrand des Ebersberger Forsts halten die S4 in Kirchseeon und Ebersberg.
Aktuelles Wetter rund um Rosenheim
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 06:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 28, Pfifferling 18, Marone 24, Krause Glucke 10, Schwefelporling 4, Parasol 24, Hallimasch 32, Austernseitling 13 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.686 km² Wald (34 %)
- Baumarten
- Fichte 75 %, Buche 15 %, anderes langlebiges Laubholz 3 %, Erle 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 29 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 89 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 22 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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