Pilze sammeln im Ebersberger Forst
Stand 14.10., 06:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (13 von 100), Hallimasch (11) und Austernseitling (11).
Nach der Baumartenkarte wachsen im Ebersberger Forst vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (97 von 100 Punkten), Steinpilz (92) und Pfifferling (74) vorn.

Pilzkarte im Ebersberger Forst öffnen
Der Ebersberger Forst liegt 20 bis 30 km östlich von München. 77 km² sind Staatswald, den der Forstbetrieb Wasserburg der Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet, der Rest gehört Gemeinden und Privaten. Die Fichtenwälder im Kern wurden im frühen 19. Jahrhundert angelegt, 1990 hinterließen die Orkane Vivian und Wiebke große Kahlflächen, und seitdem wird der Forst zu Mischwald mit Kiefer, Lärche, Tanne, Buche, Eiche und Linde umgebaut. Im Südosten stehen auf den Endmoränen schon artenreiche Eichen-Buchen-Mischwälder. Unter Fichte und Buche passt der Steinpilz, unter Fichten die Marone, an Fichtenstümpfen der Hallimasch. Der Forst ist Landschaftsschutzgebiet und Bannwald, die westliche Hälfte ist als Wildpark auf rund 5000 Hektar eingezäunt. Der Forstbetrieb heißt Pilzsucher ausdrücklich willkommen, und die Bayerische Verfassung erlaubt, Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang zu sammeln. Die S4 und die S6 fahren über Zorneding und Kirchseeon nach Ebersberg am Südrand.
Aktuelles Wetter im Ebersberger Forst
Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), Stand 14.10., 06:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 10, Pfifferling 7, Marone 9, Krause Glucke 5, Schwefelporling 3, Parasol 7, Hallimasch 11, Austernseitling 11 und Judasohr 13 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 93 km², davon 82 km² Wald (88 %)
- Baumarten
- Fichte 78 %, Buche 11 %, Eiche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 37 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 92 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 74 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 13 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 97 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Ebersberger Forst auf der Karte
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.