Pilze sammeln rund um Ingolstadt
Stand 14.10., 08:31 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (17 von 100), Austernseitling (9) und Steinpilz (2).
Im Umkreis von 40 km um Ingolstadt sind 30 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (86 von 100 Punkten), Steinpilz (80) und Parasol (77) vorn.

Pilzkarte rund um Ingolstadt öffnen
Nördlich von Ingolstadt, zwischen Kösching und Denkendorf, liegt der Köschinger Forst mit etwa 7000 Hektar, geprägt von Fichten, Eichen und Buchen. Er gehört zur Schutzzone des Naturparks Altmühltal, die rechtlich Landschaftsschutzgebiet ist, und sein südlicher Teil ist Bannwald. Westlich der Stadt steht am Nordufer der Donau der Gerolfinger Eichenwald mit alten Eichen auf feuchtem Auelehm. Östlich reichen die Donau-Auwälder ins Stadtgebiet, die zweitgrößte Hartholzaue an der Donau. Unter Fichten, Buchen und Eichen passt der Steinpilz, an geschwächtem und totem Holz der Hallimasch. Die Bayerische Verfassung erlaubt, Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang zu sammeln, geschützte Arten wie Steinpilz und Pfifferling in geringen Mengen für den eigenen Bedarf. Das einzige Naturschutzgebiet im Stadtgebiet sind die Donauauen an der Kälberschütt, dort ist das Pilzesammeln verboten, auch in kleinsten Mengen.
Aktuelles Wetter rund um Ingolstadt
Wetterfaktor aus 61 Rasterpunkten, Stand 14.10., 08:31 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 2, Pfifferling 1, Marone 1, Krause Glucke 1, Schwefelporling 2, Parasol 2, Hallimasch 2, Austernseitling 9 und Judasohr 17 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.522 km² Wald (30 %)
- Baumarten
- Fichte 56 %, Buche 22 %, Kiefer 6 %, anderes langlebiges Laubholz 5 %, Eiche 4 %, Douglasie 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 6, Sand 23 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 80 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 21 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Weil (Schrobenhausen)
- bei Buchersried
- bei Kühnhausen (Schiltberg)
- bei Heiligenkreuz (Titting)
- bei Walting
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Regensburg · Augsburg · Landshut · München · Nürnberg · Ebersberger Forst
Bayern · alle Regionen