Pilze sammeln rund um Regensburg
Stand 9.10., 22:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (25 von 100), Hallimasch (17) und Krause Glucke (15).
Im Umkreis von 40 km um Regensburg sind 34 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Kiefer. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (84 von 100 Punkten), Parasol (84) und Steinpilz (81) vorn.

Pilzkarte rund um Regensburg öffnen
Östlich von Regensburg erhebt sich nördlich der Donau der Falkensteiner Vorwald, der Rand des Bayerischen Waldes. Auf Granit und Gneis standen hier früher Buchenmischwälder mit Tanne und Fichte, heute ist die Fichte die Hauptbaumart, an trockenen Südhängen die Eiche. Das passt zu Steinpilz, Pfifferling und Marone. Westlich liegen im Kelheimer Jura der Hienheimer Forst, der Frauenforst und der Paintner Forst: Buchen- und Fichtenwälder auf Kalk mit Tanne und Jura-Kiefer, der Hienheimer Forst ist für seine Eichen bekannt. Unter Buche und Eiche findet dort vor allem der Steinpilz passende Bedingungen. Im Hügelland entlang der Naab stehen auf sandigen, nährstoffarmen Böden viele Kiefernwälder, ein Standort für Marone und Krause Glucke. Ein Teil des Hienheimer Forsts gehört zum Naturwald Buchenwälder in der südlichen Frankenalb; Sammeln für den Eigenbedarf bleibt dort erlaubt. Über Donaustauf und Wörth bis Falkenstein fährt ab Regensburg Hbf die RVV-Buslinie 5.
Aktuelles Wetter rund um Regensburg
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 9.10., 22:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 14, Pfifferling 13, Marone 10, Krause Glucke 15, Schwefelporling 2, Parasol 15, Hallimasch 17, Austernseitling 8 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.726 km² Wald (34 %)
- Baumarten
- Fichte 52 %, Kiefer 17 %, Buche 15 %, Douglasie 4 %, Eiche 4 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 30 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 32 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Dürnberg (Landkreis Cham)
- bei Nittendorf
- bei Dallackenried
- bei Angern (Hemau)
- bei Kirchberg (Regenstauf)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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