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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Landshut

Stand 14.10., 07:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (21 von 100), Austernseitling (8) und Schwefelporling (3).

Im Umkreis von 40 km um Landshut sind 21 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (83 von 100 Punkten), Parasol (78) und Steinpilz (75) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Landshut
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Landshut öffnen

Um Landshut gibt es keine großen geschlossenen Wälder, im Landkreis ist gut ein Fünftel der Fläche Wald. Auf den Kuppen und steilen Hängen des Hügellands stehen nach dem Landschaftsplan der Stadt meist Fichtenforste, an den Isarhängen dagegen überwiegend Laubwald. Zwischen München und Landshut liegen die Auwälder an der mittleren Isar, mit rund 2300 Hektar der größte Naturwald und das größte Auwaldschutzgebiet Bayerns. In der Oberen Au und in den Hangleitenwäldern der Stadt gilt Bannwald, und der frühere Standortübungsplatz der Bundeswehr ist Naturschutzgebiet, in dem das Pilzesammeln verboten ist, auch in kleinsten Mengen. Unter Fichten und Buchen passt der Steinpilz, an geschwächtem und totem Holz der Hallimasch. In Naturwäldern darfst du Pilze für den Eigenbedarf sammeln, und allgemein erlaubt die Bayerische Verfassung, Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang zu sammeln, geschützte Arten wie Steinpilz und Pfifferling in geringen Mengen.

Aktuelles Wetter rund um Landshut

Steinpilz3 %
Pfifferling3 %
Marone3 %
Krause Glucke7 %
Schwefelporling14 %
Parasol2 %
Hallimasch3 %
Austernseitling33 %
Judasohr33 %

Wetterfaktor aus 60 Rasterpunkten, Stand 14.10., 07:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 2, Pfifferling 1, Marone 1, Krause Glucke 2, Schwefelporling 3, Parasol 2, Hallimasch 2, Austernseitling 8 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.039 km² Wald (21 %)
Baumarten
Fichte 65 %, Buche 7 %, Douglasie 6 %, Kiefer 6 %, anderes langlebiges Laubholz 5 %, Eiche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 6,2, Sand 26 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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