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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um München

Stand 9.10., 19:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Steinpilz (34 von 100), Hallimasch (34) und Parasol (32).

Im Umkreis von 40 km um München sind 27 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Steinpilz (85 von 100 Punkten), Hallimasch (83) und Parasol (79) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um München
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um München öffnen

Im Süden grenzen Forstenrieder Park, Perlacher Forst und Grünwalder Forst direkt an die Stadt, im Osten liegt in 20 bis 30 km Entfernung der Ebersberger Forst, mit rund 90 km² eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Sie liegen großteils auf dem Schotter der Münchner Ebene mit flachgründigen, kalkhaltigen Böden, nur der Südosten des Ebersberger Forsts reicht in die Moränenlandschaft. Die Fichte prägt das Bild, im Forstenrieder Park stehen auch Kiefern, am Rand des Ebersberger Forsts Eichen und Buchen. Unter Fichte und Buche passt der Steinpilz, Marone und Pfifferling mögen es saurer als auf dem Kalkschotter, die Krause Glucke braucht Kiefern. Im Forstenrieder Park liegt ein umzäunter Wildpark, dessen zwei Wildruhezonen mit zusammen 573 ha nicht betreten werden dürfen. In den Ebersberger Forst fährt die S6 bis Kirchseeon und Ebersberg, zum Forstenrieder Park die S7 bis Buchenhain.

Aktuelles Wetter rund um München

Steinpilz40 %
Pfifferling49 %
Marone44 %
Krause Glucke77 %
Schwefelporling25 %
Parasol41 %
Hallimasch42 %
Austernseitling40 %
Judasohr51 %

Wetterfaktor aus 61 Rasterpunkten, Stand 9.10., 19:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 34, Pfifferling 30, Marone 23, Krause Glucke 16, Schwefelporling 7, Parasol 32, Hallimasch 34, Austernseitling 11 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.364 km² Wald (27 %)
Baumarten
Fichte 70 %, Buche 13 %, anderes langlebiges Laubholz 8 %, Birke 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,9, Sand 32 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
85 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
61 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
20 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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