Pilze sammeln rund um Augsburg
Stand 9.10., 20:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (42 von 100), Parasol (38) und Steinpilz (37).
Im Umkreis von 40 km um Augsburg sind 24 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und anderes langlebiges Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (85 von 100 Punkten), Steinpilz (81) und Parasol (78) vorn.

Pilzkarte rund um Augsburg öffnen
Westlich der Stadt beginnen die Westlichen Wälder, ein Naturpark mit dem Holzwinkel im Norden, der Reischenau um Dinkelscherben und den Stauden im Süden. Auf den verarmten, lehmigen Böden der alten Deckenschotter herrscht die Fichte vor, in Rein- und Mischbeständen, dazwischen stehen alte Eichen und Buchen. Das sind passende Bedingungen für Steinpilz, Marone und Pfifferling. Im Süden der Stadt liegt am Lech der Stadtwald mit Siebentischwald und Haunstetter Wald, einer der größten Stadtwälder Deutschlands. Auf dem Lechschotter wachsen dort neben Auwald auch lichte Kiefernwälder, in denen die Krause Glucke in Frage kommt. Beide Wälder gehören mit den Lechauen zum Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg, in den dort gekennzeichneten Bereichen darfst du die Wege nicht verlassen. In die Westlichen Wälder fahren RE 9 und RB 86 von Augsburg über Diedorf, Gessertshausen und Kutzenhausen nach Dinkelscherben.
Aktuelles Wetter rund um Augsburg
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 9.10., 20:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 37, Pfifferling 26, Marone 25, Krause Glucke 15, Schwefelporling 7, Parasol 38, Hallimasch 42, Austernseitling 11 und Judasohr 31 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.212 km² Wald (24 %)
- Baumarten
- Fichte 69 %, anderes langlebiges Laubholz 10 %, Buche 10 %, Birke 3 %, Eiche 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 33 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 21 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Frechholzhausen
- bei Rommelsried
- bei Kühnhausen (Schiltberg)
- bei Habertsweiler (Langenneufnach)
- bei Thierhaupten
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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