Pilze sammeln rund um Ulm
Stand 14.10., 07:36 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Austernseitling (24 von 100), Judasohr (22) und Hallimasch (13).
Im Umkreis von 40 km um Ulm sind 30 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (85 von 100 Punkten), Steinpilz (80) und Parasol (78) vorn.

Zu Ulm gehören rund 2800 Hektar Wald, davon 1300 Hektar im Besitz der Stadt, mit rund 30 Baumarten. Viele Fichten sind Hitze, Trockenheit und Sturm zum Opfer gefallen, seit den 1990er Jahren pflanzt die Stadt Laubbäume wie Ahorn, Linde, Hainbuche und Elsbeere nach. Westlich beginnt bei Blaubeuren die Schwäbische Alb mit Weißjura und dünnen Böden über dem Kalk, nördlich das Lonetal, dessen Hänge fast überall bewaldet sind, und weiter nordöstlich der Albuch mit weiten Wäldern. Unter Buchen auf Kalk passen vor allem Steinpilz und Hallimasch. Pfifferling und Marone mögen saurere Böden als die der Alb. In Baden-Württemberg erlaubt das Waldgesetz geringe Mengen Pilze für den eigenen Verbrauch, in den Ulmer Naturschutzgebieten Gronne und Lichternsee gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit dem Regionalexpress Richtung Sigmaringen nach Blaubeuren.
Aktuelles Wetter rund um Ulm
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 07:36 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 11, Pfifferling 6, Marone 7, Krause Glucke 2, Schwefelporling 5, Parasol 10, Hallimasch 13, Austernseitling 24 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.495 km² Wald (30 %)
- Baumarten
- Buche 42 %, Fichte 42 %, anderes langlebiges Laubholz 5 %, Tanne 3 %, Eiche 2 %, Douglasie 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 26 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 80 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 12 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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