Pilze sammeln rund um Reutlingen
Stand 14.10., 07:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (29 von 100), Steinpilz (26) und Austernseitling (25).
Im Umkreis von 40 km um Reutlingen sind 36 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (80 von 100 Punkten), Steinpilz (78) und Parasol (75) vorn.

Pilzkarte rund um Reutlingen öffnen
Südlich von Reutlingen steigt der Albtrauf auf, Kalkbuchenwald auf Weißjura bis zum Roßberg bei Gönningen mit 870 m. Dort liegen die Naturschutzgebiete Unter Lauhern, Einwinkel und Taubenäcker, am Albtrauf außerdem mehrere Bannwälder. Rund 15 km nördlich beginnt der Schönbuch, 156 km² groß und zu 86 Prozent bewaldet, auf Keuper mit Stubensandstein und teils sandigen Böden. Nach Zahlen von 2017 stehen dort zu 31 Prozent Buchen, zu 17 Prozent Fichten, zu 14 Prozent Eichen und zu 12 Prozent Kiefern. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der den Kalk am Albtrauf verträgt. Auf den sandigen Keuperböden passen unter Fichten und Kiefern Marone und Pfifferling und unter Kiefern die Krause Glucke. Im Schönbuch sind Eisenbachhain, Grafenberg und Schaichtal Naturschutzgebiete. In Baden-Württemberg erlaubt das Landeswaldgesetz geringe Mengen Pilze zum eigenen Verbrauch.
Aktuelles Wetter rund um Reutlingen
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 07:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 26, Pfifferling 11, Marone 15, Krause Glucke 3, Schwefelporling 8, Parasol 24, Hallimasch 29, Austernseitling 25 und Judasohr 24 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.803 km² Wald (36 %)
- Baumarten
- Buche 55 %, Fichte 21 %, Tanne 8 %, Eiche 8 %, Douglasie 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 19 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 78 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 38 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 35 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Schwäbische Alb · Stuttgart · Pforzheim · Ulm · Villingen-Schwenningen · Heilbronn
Baden-Württemberg · alle Regionen