Pilze sammeln rund um Villingen-Schwenningen
Stand 14.10., 06:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (25 von 100), Steinpilz (20) und Parasol (19).
Im Umkreis von 40 km um Villingen-Schwenningen sind 48 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Tanne. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (89 von 100 Punkten), Parasol (80) und Steinpilz (75) vorn.

Pilzkarte rund um Villingen-Schwenningen öffnen
Die Stadt Villingen-Schwenningen besitzt rund 6000 Hektar Wald, darunter den Neuhäuslewald und den Schlegelwald westlich von Villingen und den Germanswald, in denen sich die Weißtanne von selbst verjüngt. Größtenteils steht er auf unfruchtbarem Buntsandstein, östlich von Schwenningen schützt er auf rund 150 Hektar Keuperhänge vor Erosion. Westlich beginnt der Mittlere Schwarzwald mit Gneis und Granit, in dem nach der Bundeswaldinventur 2012 Fichten, Tannen und Buchen vorherrschen. Im Schwarzwald-Baar-Kreis haben Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer die Fichte zurückgedrängt. Unter Fichten passen Steinpilz und Marone, auf den sauren Sandböden der Pfifferling und an geschwächtem oder totem Holz der Hallimasch. Das Schwenninger Moos am Neckarursprung, das Plattenmoos, die Mönchsee-Weiherwiesen und das Tannhörnle sind Naturschutzgebiete. In Baden-Württemberg erlaubt das Landeswaldgesetz geringe Mengen Pilze zum eigenen Verbrauch.
Aktuelles Wetter rund um Villingen-Schwenningen
Wetterfaktor aus 59 Rasterpunkten, Stand 14.10., 06:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 20, Pfifferling 11, Marone 17, Krause Glucke 6, Schwefelporling 2, Parasol 19, Hallimasch 25, Austernseitling 10 und Judasohr 13 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 2.406 km² Wald (48 %)
- Baumarten
- Fichte 46 %, Tanne 32 %, Buche 16 %, anderes langlebiges Laubholz 2 %, Douglasie 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,5, Sand 28 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 55 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Bubenbach
- bei Schönwald im Schwarzwald
- bei Breitnau
- bei Peterzell (St. Georgen im Schwarzwald)
- bei Öttiswald
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Villingen-Schwenningen auf der Karte
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