Pilze sammeln rund um Freiburg
Stand 9.10., 18:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (69 von 100), Parasol (67) und Steinpilz (59).
Im Umkreis von 40 km um Freiburg im Breisgau sind 41 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Tanne. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (86 von 100 Punkten), Parasol (84) und Steinpilz (75) vorn.

Pilzkarte rund um Freiburg öffnen
Der Freiburger Stadtwald ist gut 5000 Hektar groß und reicht von den letzten Häusern bis auf den Schauinsland, rund 10 km südöstlich. Im Bergwald am steilen Westabfall des Schwarzwalds wachsen zu etwa gleichen Teilen Buche, Fichte, Tanne und Douglasie, Kiefer und Lärche sind nur beigemischt. Der Untergrund des Südschwarzwalds ist Gneis mit sauren Böden, das passt zu Steinpilz, Pfifferling und Marone. Westlich der Stadt liegt der Mooswald, ein Tieflandwald mit alten, breitkronigen Stieleichen auf feuchten Böden, dort kommt vor allem der Steinpilz unter Eiche in Frage. Die Krause Glucke braucht Kiefern und hat hier deshalb wenig Platz. Der Gipfelbereich des Schauinslands und das Feldberggebiet, das größte Naturschutzgebiet Baden-Württembergs, sind geschützt, dort ist Sammeln verboten. Mit der Stadtbahnlinie 2 kommst du bis Günterstal am Fuß des Bergwalds, der Bus 21 fährt weiter zur Schauinslandbahn. Die S1 fährt über Kirchzarten nach Titisee und Seebrugg.
Aktuelles Wetter rund um Freiburg
Wetterfaktor aus 47 Rasterpunkten, Stand 9.10., 18:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 59, Pfifferling 48, Marone 41, Krause Glucke 17, Schwefelporling 9, Parasol 67, Hallimasch 69, Austernseitling 14 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 2.048 km² Wald (41 %)
- Baumarten
- Fichte 39 %, Tanne 24 %, Buche 23 %, Douglasie 7 %, Eiche 3 %, anderes langlebiges Laubholz 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,3, Sand 31 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 63 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 18 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Freiburg im Breisgau auf der Karte
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