Pilze sammeln rund um Basel
Stand 19.10., 10:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (61 von 100), Parasol (54) und Steinpilz (48).
Im Umkreis von 40 km um Basel sind auf Schweizer Seite 50 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (87 von 100 Punkten), Hallimasch (84) und Judasohr (79) vorn, der Steinpilz kommt auf 74.

Pilzkarte rund um Basel öffnen
Auf der Schweizer Seite ist der Hardwald mit 205 ha der größte Wald vor der Stadt, zwischen Muttenz und Birsfelden auf Schotter, im Besitz der Bürgergemeinde Basel und wichtig für das Trinkwasser. Er leidet seit 2018 unter erheblichen Trockenschäden, und die Buche, im Raum Basel weit verbreitet, trifft es besonders hart. Bei Allschwil liegt der Allschwiler Wald, der unter Naturschutz steht. Südlich reicht das Gempenplateau (676 m) mit der Schartenfluh bis 760 m, dort sind 41 Prozent der Gemeindefläche Wald, weiter südlich folgt der Jura. Unter Buchen passt der Steinpilz, auf geschwächten und toten Bäumen der Hallimasch. Im Baselbiet gibt es keine Mengengrenze, aber in vielen Naturschutzgebieten ist das Pflücken verboten. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit dem Tram 3 bis Birsfelden Hard, mit dem Tram 6 nach Allschwil Dorf oder mit dem Tram 10 nach Dornach und weiter mit dem Postauto 67 nach Gempen.
Aktuelles Wetter rund um Basel
Wetterfaktor aus 46 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 635 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 48, Pfifferling 15, Marone 23, Krause Glucke 6, Schwefelporling 6, Parasol 54, Hallimasch 61, Austernseitling 30 und Judasohr 47 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 2.163 km², davon 1.073 km² Wald (50 %)
- Baumarten
- Buche 52 %, Fichte 21 %, anderes Laubholz 17 %, anderes Nadelholz 6 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 6,2, Sand 23 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 74 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 43 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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