Pilze sammeln im Bremgartenwald
Stand 17.10., 22:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (58 von 100), Parasol (57) und Steinpilz (40).
Nach der Baumartenkarte wachsen im Bremgartenwald vor allem Fichte und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (94 von 100 Punkten), Hallimasch (89) und Steinpilz (66) vorn.

Pilzkarte im Bremgartenwald öffnen
Der Bremgartenwald liegt im Nordwesten Berns und hat rund 636 ha. Die Autobahn A1 teilt ihn in einen großen und einen kleinen Teil, im Norden fällt er mit einer Steilstufe zum Aaretal ab. Er gehört der Burgergemeinde Bern, die südlich der Autobahn Erholungswald führt und Teile als Reservat ausweist; in ihren Wäldern ist das Pilzesammeln erlaubt. Es gibt ein großes zusammenhängendes Eichenwaldgebiet, und Fichten, die nach Stürmen großflächig umgestürzt waren, wurden durch Traubeneichen ersetzt. Unter Eiche und Buche passt der Steinpilz, unter Fichten Eierschwamm und Marone, auf geschwächtem Holz der Hallimasch. Im Kanton Bern darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln. Mit dem Trolleybus 20 fährst du bis Länggasse, wo der Wald beginnt, mit dem Trolleybus 11 bis Neufeld P+R.
Aktuelles Wetter im Bremgartenwald
Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), auf die mittlere Höhe des Waldes von 544 m umgerechnet, Stand 17.10., 22:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 40, Pfifferling 21, Marone 32, Krause Glucke 8, Schwefelporling 7, Parasol 57, Hallimasch 58, Austernseitling 21 und Judasohr 33 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 7 km², davon 5 km² Wald (83 %)
- Baumarten
- Fichte 33 %, anderes Laubholz 30 %, Buche 27 %, anderes Nadelholz 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,4, Sand 50 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 12 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.