Pilze sammeln im Emmental
Stand 18.10., 02:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (63 von 100), Parasol (52) und Steinpilz (47).
Das Emmental ist zu 45 % bewaldet (310 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (95 von 100 Punkten), Steinpilz (90) und Hallimasch (90) vorn.

Das Emmental umfasst die Täler von Emme und Ilfis vom Hohgant bis Burgdorf. Im oberen Emmental liegt das Napfbergland, ein rund 25 km breites Bergland um den Napf (1406 m) aus Nagelfluh der Oberen Süßwassermolasse. Viele Hügel tragen Nadelwald, in Trub ist etwa die Hälfte der Gemeinde bewaldet. Der Neuenbann bei Schwarzenegg am Südrand ist ein klassischer Plenterwald mit 72 Prozent Weißtanne und 25 Prozent Fichte auf tiefgründigen, nährstoffreichen Tonböden. Unter Tanne und Fichte passen Steinpilz und Eierschwamm. Im Naturschutzgebiet Siehenmoos bei Eggiwil darfst du nur die markierten Fußwege benutzen und keine Pilze sammeln. Im Kanton Bern darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln. Die S2 fährt halbstündlich von Bern nach Langnau, zum Napf geht es mit der Bahn bis Trubschachen oder mit dem Postauto 221 von Wolhusen nach Romoos.
Aktuelles Wetter im Emmental
Wetterfaktor aus 8 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 855 m umgerechnet, Stand 18.10., 02:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 47, Pfifferling 19, Marone 44, Krause Glucke 12, Schwefelporling 3, Parasol 52, Hallimasch 63, Austernseitling 13 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 688 km², davon 310 km² Wald (45 %)
- Baumarten
- Fichte 70 %, Buche 18 %, anderes Laubholz 7 %, anderes Nadelholz 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,8, Sand 43 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 90 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 73 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 20 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 58 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 17 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 95 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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