Pilze sammeln rund um Biel
Stand 18.10., 15:01 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (55 von 100), Parasol (49) und Steinpilz (43).
Im Umkreis von 40 km um Biel sind auf Schweizer Seite 40 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (89 von 100 Punkten), Hallimasch (84) und Steinpilz (79) vorn.

Biel liegt am Südfuß des Jura, und gleich über der Stadt beginnt der Wald: der Magglingerberg mit dem Malewagwald bei Evilard, wo etwa 40 Prozent der Gemeindefläche bewaldet sind. Rund 14 km westlich steigt der Chasseral auf 1606 m, auf Kalkstein und bis etwa 1400 m bewaldet. In der Combe Grède, einem Naturschutzgebiet, stehen Buchen, Föhren, Fichten, Ahorn, Ulmen und Eschen, am Grat des Chasseral liegt das Waldreservat Houbel mit 236 ha. Im Seeland bei Büren an der Aare wächst der Eichwald, in dem jeder fünfte Baum eine Eiche ist, dazu Rot- und Weißtannen. Unter Buche, Fichte und Tanne passt der Steinpilz, unter Fichten der Eierschwamm. Im Jura sind nach 2018 viele Buchen abgestorben, an ihnen wächst der Hallimasch. Im Kanton Bern darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln. In den Nachbarkantonen gelten eigene Regeln. Von Biel fährt die Standseilbahn nach Magglingen, und die Bahn nach La Chaux-de-Fonds hält in Villeret am Eingang der Combe Grède.
Aktuelles Wetter rund um Biel
Wetterfaktor aus 60 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 744 m umgerechnet, Stand 18.10., 15:01 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 43, Pfifferling 16, Marone 29, Krause Glucke 8, Schwefelporling 5, Parasol 49, Hallimasch 55, Austernseitling 25 und Judasohr 42 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 4.530 km², davon 1.791 km² Wald (40 %)
- Baumarten
- Buche 43 %, Fichte 35 %, anderes Laubholz 14 %, anderes Nadelholz 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 6, Sand 29 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 79 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 55 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 11 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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