Sporensuche
Die Pilzkarte für Deutschland

Regionen › Stuttgart

Pilze sammeln rund um Stuttgart

Stand 9.10., 21:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (60 von 100), Hallimasch (59) und Steinpilz (55).

Im Umkreis von 40 km um Stuttgart sind 33 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (75 von 100 Punkten), Parasol (74) und Steinpilz (72) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Stuttgart
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Stuttgart öffnen

Das größte Waldgebiet im Umkreis ist der Schönbuch südwestlich der Stadt zwischen Böblingen und Tübingen. Rund zwei Drittel sind Laubwald, vor allem Buche und Eiche, dazu kommen Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie. Etwa ein Drittel des Naturparks liegt auf Stubensandstein mit trockenen, kalkfreien und nährstoffarmen Sandböden, dazwischen gibt es schwere Tonböden des Keupers. Näher an der Stadt liegen im Westen der Glemswald und im Osten der Schurwald zwischen Esslingen und Schorndorf, beide ebenfalls Keuperbergland mit Sandstein, Mergel und Ton. Unter Buche und Eiche passt der Steinpilz, auf den sauren Sandböden auch Marone und Pfifferling, die Krause Glucke nur dort, wo Kiefern stehen. Tabu sind Naturschutzgebiete und Bannwälder, darunter der Rotwildpark im Stuttgarter Westen. Mit der Schönbuchbahn (RB 46) kommst du von Böblingen bis Dettenhausen direkt an den Waldrand, in den Schurwald mit der S2 nach Schorndorf.

Aktuelles Wetter rund um Stuttgart

Steinpilz77 %
Pfifferling67 %
Marone82 %
Krause Glucke94 %
Schwefelporling46 %
Parasol81 %
Hallimasch79 %
Austernseitling46 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, Stand 9.10., 21:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 55, Pfifferling 31, Marone 20, Krause Glucke 7, Schwefelporling 19, Parasol 60, Hallimasch 59, Austernseitling 24 und Judasohr 37 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.649 km² Wald (33 %)
Baumarten
Buche 47 %, Eiche 17 %, Douglasie 11 %, Fichte 10 %, Tanne 10 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,8, Sand 21 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
46 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
7 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Stuttgart auf der Karte

In der Nähe

Schwäbische Alb · Karlsruhe · Schwarzwald · Odenwald · Pfälzerwald · Freiburg im Breisgau
Baden-Württemberg · alle Regionen