Pilze sammeln rund um Heilbronn
Stand 14.10., 09:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (27 von 100), Judasohr (25) und Parasol (24).
Im Umkreis von 40 km um Heilbronn sind 30 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (77 von 100 Punkten), Parasol (74) und Judasohr (70) vorn, der Steinpilz kommt auf 67.

Pilzkarte rund um Heilbronn öffnen
Am Stadtrand liegt der Heilbronner Stadtwald mit rund 1100 Hektar und über 40 Baumarten. Rund 20 km ostsüdöstlich erheben sich die bewaldeten Löwensteiner Berge aus Keuper mit Stubensandstein, bis 561 m hoch. Rund 25 km westsüdwestlich folgen Stromberg und Heuchelberg, Höhenzüge aus Keupermergel und Stubensandstein, und die Eppinger Hardt ist fast vollständig bewaldet. Im Staatswald des Forstbezirks Unterland, zu dem diese Höhenzüge gehören, stehen auf nährstoffarmen Keuperböden 32 Prozent Buchen und 27 Prozent Eichen. Dazu passen der Steinpilz unter Buchen und Eichen und der Pfifferling auf den nährstoffarmen Böden. Im Stadtwald leiden Buchen, Hainbuchen und Fichten unter der Trockenheit, und auf geschwächtem Holz wächst der Hallimasch. Naturschutzgebiete sind unter anderem Köpfertal, Brühl und der Schilfsandsteinbruch beim Jägerhaus. In Baden-Württemberg erlaubt das Landeswaldgesetz geringe Mengen Pilze zum eigenen Verbrauch.
Aktuelles Wetter rund um Heilbronn
Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, Stand 14.10., 09:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 22, Pfifferling 9, Marone 13, Krause Glucke 2, Schwefelporling 12, Parasol 24, Hallimasch 27, Austernseitling 20 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.513 km² Wald (30 %)
- Baumarten
- Buche 44 %, Eiche 22 %, Douglasie 15 %, Fichte 8 %, Tanne 5 %, anderes langlebiges Laubholz 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,9, Sand 19 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 6 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 70 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Hochhausen (Haßmersheim)
- bei Oberfischbach (Großerlach)
- bei Obergruppenbach
- bei Rommelshausen
- bei Elfinger Hof
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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