Pilze sammeln im Odenwald
Stand 10.10., 00:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (53 von 100), Parasol (52) und Steinpilz (41).
Der Odenwald ist zu 55 % bewaldet (1.434 km²), vor allem mit Buche und Douglasie. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (82 von 100 Punkten), Parasol (80) und Steinpilz (65) vorn.

Der Odenwald liegt zwischen Oberrheinebene, Main und Neckar und verteilt sich auf Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Im Westen besteht der Untergrund aus Granit und Gneis, im Osten aus Buntsandstein mit sauren, eher armen Böden, auf denen Buche, Fichte und Kiefer wachsen. Buchen- und Nadelwald auf diesem Untergrund bieten Steinpilz, Pfifferling und Marone gute Bedingungen.
Aktuelles Wetter im Odenwald
Wetterfaktor aus 31 Rasterpunkten, Stand 10.10., 00:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 41, Pfifferling 32, Marone 21, Krause Glucke 15, Schwefelporling 10, Parasol 52, Hallimasch 53, Austernseitling 21 und Judasohr 28 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 2.605 km², davon 1.434 km² Wald (55 %)
- Baumarten
- Buche 37 %, Douglasie 22 %, Fichte 16 %, Eiche 10 %, Kiefer 8 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,5, Sand 25 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 31 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Balkhausen (Seeheim-Jugenheim)
- bei Waldhilsbach
- bei Erbach (Heppenheim)
- bei Ober-Ramstadt
- bei Siedelsbrunn
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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