Pilze sammeln rund um Würzburg
Stand 14.10., 10:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Austernseitling (27 von 100), Judasohr (26) und Hallimasch (18).
Im Umkreis von 40 km um Würzburg sind 28 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (80 von 100 Punkten), Parasol (77) und Judasohr (72) vorn, der Steinpilz kommt auf 68.

Pilzkarte rund um Würzburg öffnen
Südwestlich von Würzburg liegen der Irtenberger und der Guttenberger Wald, deren gemeinsames FFH-Gebiet rund 4000 Hektar umfasst. Im Naturwald des Irtenberger Walds stehen zu 59 Prozent Buchen und zu 17 Prozent Eichen, auf Muschelkalk und Keuper unter einer Lössdecke: Auf den Kuppen sind die Böden kalkreich, in den Mulden ausgewaschen. Dort haben die Buchenkronen in den Dürrejahren 2017 bis 2020 gelitten. Nördlich der Stadt liegt der Gramschatzer Wald mit Buche, Stiel- und Traubeneiche und Hainbuche, dazu gepflanzten Nadelbäumen, rund um das Waldhaus Einsiedel führen 16 Rundwege. Im Osten reicht der Umkreis bis an den Steigerwald mit seinen Hängen aus Keupersandstein. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt. Pfifferling und Marone mögen saurere Böden, wie es sie eher in den ausgewaschenen Mulden gibt. In Bayern erlaubt die Verfassung, Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang zu sammeln, im Naturschutzgebiet Blutsee-Moor im Irtenberger Wald gelten eigene Regeln. Ohne Auto fahren die Buslinien 490 und 850 bis zum ehemaligen Forsthaus Irtenberg.
Aktuelles Wetter rund um Würzburg
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 10:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 14, Pfifferling 6, Marone 8, Krause Glucke 2, Schwefelporling 11, Parasol 14, Hallimasch 18, Austernseitling 27 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.417 km² Wald (28 %)
- Baumarten
- Eiche 37 %, Buche 35 %, Douglasie 7 %, Kiefer 7 %, Fichte 4 %, Birke 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 6,1, Sand 19 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 40 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 72 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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