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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Fulda

Stand 14.10., 12:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (42 von 100), Steinpilz (33) und Parasol (32).

Im Umkreis von 40 km um Fulda sind 41 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (83 von 100 Punkten), Parasol (79) und Steinpilz (72) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Fulda
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Fulda öffnen

Südwestlich von Fulda liegt der Gieseler Forst im Unteren Vogelsberg, heute stark von Nadelholz geprägt: Die Kiefer ist dort die häufigste Baumart, gefolgt von der Fichte. Auf Buntsandstein mit Lössdecke liegen teils ausgewaschene Braunerden, und von Natur aus wächst dort bodensaurer Buchenwald, wie im Naturwaldreservat Schönbuche rund 13 km südwestlich der Stadt. Im Osten steigt die Rhön auf Basalt bis 950 m an der Wasserkuppe, die Kuppenrhön ist zu weniger als einem Drittel bewaldet. Im Westen ist der Oberwald im Vogelsberg durchgehend bewaldet. Auf den sauren Böden passen Pfifferling und Marone, die Krause Glucke dort, wo Kiefern stehen, und der Steinpilz unter Buchen. In Hessen darfst du Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich sammeln, nicht auf Flächen mit Betretungsverbot und nicht in Naturschutzgebieten. Die Kernzonen des Biosphärenreservats Rhön sind von jeder Nutzung ausgeschlossen.

Aktuelles Wetter rund um Fulda

Steinpilz46 %
Pfifferling36 %
Marone53 %
Krause Glucke61 %
Schwefelporling16 %
Parasol40 %
Hallimasch50 %
Austernseitling47 %
Judasohr37 %

Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 12:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 33, Pfifferling 18, Marone 24, Krause Glucke 9, Schwefelporling 5, Parasol 32, Hallimasch 42, Austernseitling 23 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 2.081 km² Wald (41 %)
Baumarten
Buche 43 %, Fichte 24 %, Eiche 7 %, Kiefer 7 %, Douglasie 7 %, Lärche 6 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,6, Sand 23 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
14 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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