Pilze sammeln rund um Marburg
Stand 14.10., 13:16 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (44 von 100), Parasol (34) und Steinpilz (32).
Im Umkreis von 40 km um Marburg sind 44 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (86 von 100 Punkten), Parasol (80) und Steinpilz (67) vorn.

Pilzkarte rund um Marburg öffnen
Nördlich von Marburg beginnt der Burgwald, ein großer geschlossener Mischwald auf bodensaurem Buntsandstein: Buchenwälder, dazu Fichten- und Kiefernbestände, in den feuchten Tälern Erlen- und Eichenwälder. Sein Vogelschutzgebiet umfasst knapp 15.000 Hektar. Direkt östlich der Stadt zieht sich der bewaldete Buntsandsteinrücken der Lahnberge über 16 km bis 380 m Höhe, im Westen liegt der Marburger Rücken. Auf den sauren Böden passen unter Buchen Steinpilz und Pfifferling, unter den Fichten und Kiefern des Burgwalds die Marone und unter Kiefern die Krause Glucke. Die Moortäler im Burgwald sind Naturschutzgebiete, etwa Franzosenwiesen/Rotes Wasser mit rund 200 Hektar und der Christenberger Talgrund, im Stadtgebiet unter anderem der Teufelsgraben. In Hessen darfst du Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich sammeln, nicht auf Flächen mit Betretungsverbot, und in Naturschutzgebieten bleibt das Sammeln verboten.
Aktuelles Wetter rund um Marburg
Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 14.10., 13:16 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 32, Pfifferling 18, Marone 22, Krause Glucke 6, Schwefelporling 6, Parasol 34, Hallimasch 44, Austernseitling 27 und Judasohr 20 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 2.214 km² Wald (44 %)
- Baumarten
- Buche 47 %, Fichte 23 %, Eiche 11 %, Douglasie 8 %, Lärche 5 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,5, Sand 23 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 40 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 10 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Gisselberg
- bei Haddenberg
- bei Eifa (Alsfeld)
- bei Beilstein (Dillenburg)
- bei Krumbach (Biebertal)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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