Pilze sammeln rund um Gießen
Stand 14.10., 12:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (38 von 100), Parasol (31) und Steinpilz (29).
Im Umkreis von 40 km um Gießen sind 40 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (84 von 100 Punkten), Parasol (79) und Steinpilz (68) vorn.

Pilzkarte rund um Gießen öffnen
Der größte geschlossene Wald bei Gießen ist der Krofdorfer Forst im Nordwesten, mit rund 4200 Hektar knapp die Hälfte der Fläche von Wettenberg. Rotbuche und Eiche herrschen vor, vor allem als bodensaurer Buchenwald auf Grauwacke, Schiefer und Diabas mit wechselnd dicken Lössdecken. Direkt südöstlich der Stadt liegt der Schiffenberger Wald. Knapp 40 km östlich beginnt im Vogelsberg der Oberwald, durchgehend bewaldet und auf Basalt zwischen 600 und 773 m gelegen. Im Naturschutzgebiet Taufstein wird der Buchenwald dort seit 1906 sich selbst überlassen. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, auf den sauren Böden der Pfifferling, an geschwächtem Holz der Hallimasch. In Hessen darfst du Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich sammeln, nicht auf Flächen mit Betretungsverbot, und in Naturschutzgebieten bleibt das Sammeln verboten.
Aktuelles Wetter rund um Gießen
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 12:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 29, Pfifferling 15, Marone 18, Krause Glucke 4, Schwefelporling 8, Parasol 31, Hallimasch 38, Austernseitling 29 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.998 km² Wald (40 %)
- Baumarten
- Buche 51 %, Eiche 17 %, Fichte 12 %, Douglasie 10 %, Lärche 3 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,6, Sand 22 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 46 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 37 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 7 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 38 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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