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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Westerwald

Stand 10.10., 02:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (81 von 100), Parasol (74) und Steinpilz (54).

Der Westerwald ist zu 43 % bewaldet (1.253 km²), vor allem mit Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (88 von 100 Punkten), Parasol (82) und Judasohr (62) vorn, der Steinpilz kommt auf 59.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Westerwald
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Westerwald öffnen

Seit 2018 sind im Westerwald große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Der Westerwald liegt nördlich der Lahn zwischen Rhein, Sieg und Dill, ein Mittelgebirge aus welligen Hochflächen über Schiefer, stellenweise mit Basaltkuppen. Neben Buchenwäldern prägten Fichtenforste den Wald, von denen seit 2018 ein großer Teil durch Dürre und Borkenkäfer abgestorben ist. Die sauren Böden liegen Steinpilz, Pfifferling und Marone, in den Buchenwäldern ebenso wie in den verbliebenen Nadelbeständen.

Aktuelles Wetter im Westerwald

Steinpilz91 %
Pfifferling76 %
Marone94 %
Krause Glucke99 %
Schwefelporling46 %
Parasol91 %
Hallimasch92 %
Austernseitling45 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 36 Rasterpunkten, Stand 10.10., 02:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 54, Pfifferling 32, Marone 21, Krause Glucke 9, Schwefelporling 17, Parasol 74, Hallimasch 81, Austernseitling 24 und Judasohr 34 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
2.939 km², davon 1.253 km² Wald (43 %)
Baumarten
Buche 39 %, Fichte 23 %, Eiche 19 %, Douglasie 10 %, Lärche 4 %, Birke 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,4, Sand 21 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
59 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
42 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
22 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
9 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
54 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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