Pilze sammeln rund um Bonn
Stand 14.10., 12:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (59 von 100), Parasol (53) und Steinpilz (42).
Im Umkreis von 40 km um Bonn sind 31 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (80 von 100 Punkten), Parasol (79) und Judasohr (64) vorn, der Steinpilz kommt auf 60.

Südwestlich von Bonn liegt der Kottenforst, rund 40 km² groß, auf Rheinschottern und -sanden über einer Schicht, die das Wasser staut. Früher wurden dort Fichten und Kiefern gepflanzt, inzwischen wird er zu Laubwald umgebaut, und mehrere Teile sind Naturschutzgebiet. Südöstlich auf der anderen Rheinseite erhebt sich das Siebengebirge, seit 1922 Naturschutzgebiet und das größte zusammenhängende in Nordrhein-Westfalen, mit dem Ennert in Beuel. Im Norden hinter Troisdorf liegt die Wahner Heide mit Kiefern- und Eichenwald auf Flugsand, ebenfalls zum größten Teil Naturschutzgebiet, das du nur auf markierten Wegen betreten darfst. Unter Buchen und Eichen passen Steinpilz und Hallimasch, unter Kiefern Marone und Krause Glucke. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten, sonst sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, nur nicht in Forstkulturen und Dickungen. Ohne Auto fährst du an Wochenenden und Feiertagen mit der S 23 zum Haltepunkt Meckenheim Kottenforst.
Aktuelles Wetter rund um Bonn
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 12:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 42, Pfifferling 23, Marone 28, Krause Glucke 7, Schwefelporling 13, Parasol 53, Hallimasch 59, Austernseitling 19 und Judasohr 28 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.535 km² Wald (31 %)
- Baumarten
- Buche 33 %, Eiche 28 %, Fichte 16 %, Douglasie 15 %, Kiefer 2 %, Lärche 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 20 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 43 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 38 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 9 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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