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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Köln

Stand 9.10., 01:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (71 von 100), Hallimasch (65) und Steinpilz (55).

Im Umkreis von 40 km um Köln sind 19 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (76 von 100 Punkten), Hallimasch (71) und Judasohr (69) vorn, der Steinpilz kommt auf 60.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Köln
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Köln öffnen

Die drei großen Wälder nahe Köln stehen zu großen Teilen unter Naturschutz. Der Königsforst im Osten, ein Mischwald aus Eichen und Buchen mit eingestreuten Fichten und Kiefern, und die Wahner Heide im Südosten, mit Kiefern- und Eichenwäldern auf trockenem Sand, sind Naturschutzgebiete, in denen Pilzesammeln verboten ist. In der Wahner Heide liegt zudem noch Munition im Boden. Auch große Teile des Kottenforsts südwestlich von Bonn, eines Eichen-Buchen-Walds auf staunassen Böden, sowie das Siebengebirge sind Naturschutzgebiete mit Wegegebot. Mehr Spielraum bietet das Bergische Land östlich der Stadt: Auf steinigen Lehmböden wachsen dort Buchen- und Buchen-Eichenwälder und viele Fichtenforste, Standorte für Steinpilz, Pfifferling und Marone. Die Krause Glucke braucht Kiefern, wie sie in der Wahner Heide stehen, dort darfst du aber nicht sammeln. Ins Bergische Land fährt ab Köln die RB 25 über Rösrath nach Overath.

Aktuelles Wetter rund um Köln

Steinpilz91 %
Pfifferling78 %
Marone94 %
Krause Glucke100 %
Schwefelporling49 %
Parasol93 %
Hallimasch92 %
Austernseitling45 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 9.10., 01:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 55, Pfifferling 34, Marone 20, Krause Glucke 8, Schwefelporling 26, Parasol 71, Hallimasch 65, Austernseitling 20 und Judasohr 37 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 938 km² Wald (19 %)
Baumarten
Eiche 35 %, Buche 29 %, Fichte 13 %, Douglasie 11 %, kurzlebiges Laubholz 3 %, Kiefer 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,3, Sand 20 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
60 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
22 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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