Pilze sammeln rund um Düsseldorf
Stand 14.10., 14:26 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (51 von 100), Steinpilz (48) und Hallimasch (43).
Im Umkreis von 40 km um Düsseldorf sind 13 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Judasohr (75 von 100 Punkten), Parasol (74) und Steinpilz (70) vorn.

Pilzkarte rund um Düsseldorf öffnen
Die größeren Wälder der Stadt liegen im Nordosten: der Aaper Wald mit rund 200 Hektar und der Grafenberger Wald, vor allem Stieleichen und Rotbuchen auf kiesig-sandigen Böden aus alten Rheinablagerungen. Rund 10 km östlich folgt das Neandertal mit Buchenwald in einem Naturschutzgebiet von 223 Hektar, rund 20 km nördlich der Duisburger Stadtwald mit rund 600 Hektar, vor allem Buchen. Unter Eichen und Buchen passen Steinpilz und Hallimasch, auf den sandigen Böden auch der Pfifferling. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten, im Neandertal darfst du außerdem die Wege nicht verlassen. Sonst sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, nur nicht in Forstkulturen und Dickungen. Ohne Auto fährst du mit der S28 zum Haltepunkt Neanderthal.
Aktuelles Wetter rund um Düsseldorf
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 14:26 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 48, Pfifferling 30, Marone 35, Krause Glucke 4, Schwefelporling 18, Parasol 51, Hallimasch 43, Austernseitling 16 und Judasohr 30 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 639 km² Wald (13 %)
- Baumarten
- Eiche 41 %, Buche 34 %, Fichte 6 %, Douglasie 5 %, kurzlebiges Laubholz 5 %, anderes langlebiges Laubholz 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,2, Sand 27 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 48 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 5 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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