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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Dortmund

Stand 9.10., 04:10 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (61 von 100), Hallimasch (56) und Steinpilz (49).

Im Umkreis von 40 km um Dortmund sind 22 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (79 von 100 Punkten), Hallimasch (71) und Judasohr (65) vorn, der Steinpilz kommt auf 65.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Dortmund
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Dortmund öffnen

Das größte Waldgebiet in Reichweite ist die Haard, rund 25 km nördlich zwischen Haltern am See, Datteln, Oer-Erkenschwick und Marl. Auf trockenen, nährstoffarmen und sauren Sandböden stehen dort vor allem lichte Kiefernwälder, dazu junge Buchen- und Eichenbestände. Das passt zu Marone und Pfifferling und zur Krausen Glucke, die an Kiefern wächst; der Steinpilz kommt unter Kiefer, Eiche und Buche in Frage. Nördlich von Lünen liegt der Cappenberger Wald, heute ein Buchen- und Ahornwald, in dem vor allem der Steinpilz unter Buchen passende Bedingungen findet. Im Süden tragen die Rücken des Ardeygebirges um Syburg, die Bittermark und den Schwerter Wald Buchenwälder auf bodensauren Standorten, geeignet für Steinpilz und Pfifferling. Der Aplerbecker Wald und die Ruhrsteilhänge Hohensyburg sind Naturschutzgebiete, dort ist Sammeln verboten. Am Rand der Haard halten die Züge des RE 2 in Marl-Sinsen und Haltern am See.

Aktuelles Wetter rund um Dortmund

Steinpilz76 %
Pfifferling65 %
Marone81 %
Krause Glucke88 %
Schwefelporling48 %
Parasol77 %
Hallimasch78 %
Austernseitling45 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 9.10., 04:10 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 49, Pfifferling 32, Marone 23, Krause Glucke 9, Schwefelporling 23, Parasol 61, Hallimasch 56, Austernseitling 19 und Judasohr 36 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.104 km² Wald (22 %)
Baumarten
Buche 31 %, Eiche 29 %, Fichte 19 %, Lärche 6 %, Douglasie 5 %, Kiefer 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5, Sand 19 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
28 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
11 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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