Pilze sammeln rund um Münster
Stand 9.10., 06:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (65 von 100), Steinpilz (54) und Hallimasch (50).
Im Umkreis von 40 km um Münster sind 14 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (83 von 100 Punkten), Judasohr (75) und Steinpilz (71) vorn.

Pilzkarte rund um Münster öffnen
Direkt im Süden der Stadt zieht sich die Hohe Ward von Hiltrup bis Albersloh, ein eiszeitlicher Rücken aus Sand und Kies. Auf den trockensten Stellen stehen Kiefern, sonst Laubmischwald; unter den Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Kiefern und Eichen auch der Steinpilz. Im Westen tragen die Baumberge um Havixbeck, Billerbeck und Nottuln große Waldmeister-Buchenwälder auf Kalksandstein. Auf diesem kalkhaltigen Boden passt eher der Steinpilz als Pfifferling und Marone, die saure Böden mögen. Die Davert südwestlich der Stadt und der Wolbecker Tiergarten im Südosten, ein alter Buchen-Eichen-Wald, sind großteils Naturschutzgebiete, in denen Sammeln verboten ist. Die Borkenberge bei Haltern darfst du wegen Munitionsresten gar nicht betreten. Zur Hohen Ward läufst du vom Bahnhof Münster-Hiltrup (RB 89) aus, in die Baumberge fährt die RB 63 nach Havixbeck und Billerbeck.
Aktuelles Wetter rund um Münster
Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 9.10., 06:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 54, Pfifferling 37, Marone 28, Krause Glucke 16, Schwefelporling 25, Parasol 65, Hallimasch 50, Austernseitling 17 und Judasohr 41 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 713 km² Wald (14 %)
- Baumarten
- Eiche 44 %, Buche 18 %, Kiefer 14 %, Lärche 6 %, Birke 5 %, Fichte 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 60 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 34 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 17 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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