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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Osnabrück

Stand 14.10., 16:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (43 von 100), Hallimasch (38) und Steinpilz (35).

Im Umkreis von 40 km um Osnabrück sind 16 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (83 von 100 Punkten), Judasohr (68) und Steinpilz (67) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Osnabrück
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Osnabrück öffnen

Seit 2018 sind rund um Osnabrück große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Rund 7,5 km südsüdwestlich von Osnabrück liegt der Hüggel, ein 5 km langer Höhenzug bis 226 m, in dem Kalkstein ansteht. Südlich davon beginnt der Teutoburger Wald, im Norden zieht sich das Wiehengebirge hin. Von Natur aus wüchse dort bodensaurer Buchenwald, an warmen Kalkhängen Orchideen-Buchenwald, im Westteil des Wiehengebirges herrscht heute aber Nadelwald vor. Bei Melle, rund 20 km ostsüdöstlich, ist knapp ein Fünftel der Stadtfläche Wald, darunter alte, von Rotbuchen geprägte Niederwälder. Die Trocken- und Sturmjahre ab 2018 haben im Osnabrücker Land vor allem die Fichten geschädigt. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, auf sauren Böden Pfifferling und Marone, unter Kiefern die Krause Glucke und im Totholz der Hallimasch. In Niedersachsen darfst du Naturschutzgebiete nicht abseits der Wege betreten, sonst gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten.

Aktuelles Wetter rund um Osnabrück

Steinpilz52 %
Pfifferling37 %
Marone62 %
Krause Glucke71 %
Schwefelporling26 %
Parasol52 %
Hallimasch58 %
Austernseitling36 %
Judasohr51 %

Wetterfaktor aus 70 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 35, Pfifferling 21, Marone 33, Krause Glucke 14, Schwefelporling 11, Parasol 43, Hallimasch 38, Austernseitling 13 und Judasohr 35 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 807 km² Wald (16 %)
Baumarten
Eiche 26 %, Buche 22 %, Kiefer 14 %, Fichte 13 %, Lärche 9 %, Birke 8 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,6, Sand 54 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
20 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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