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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Paderborn

Stand 14.10., 16:10 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (46 von 100), Parasol (37) und Steinpilz (35).

Im Umkreis von 40 km um Paderborn sind 26 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (80 von 100 Punkten), Parasol (75) und Steinpilz (65) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Paderborn
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Paderborn öffnen

Seit 2018 sind rund um Paderborn große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Rund 15 km östlich von Paderborn zieht sich das Eggegebirge hin, im Naturschutzgebiet Egge-Nord auf rund 3000 Hektar mit bodensauren, Waldmeister- und Orchideen-Buchenwäldern. Die Fichten der Egge sind nach Dürre und Borkenkäfer fast flächendeckend abgestorben. Davor liegt die Paderborner Hochfläche, die größte Kalklandschaft Westfalens, mit dem 160 Hektar großen Waldpark Haxtergrund in der Stadt, dessen Täler tief in den Kalkstein eingeschnitten sind. Im Norden beginnt die Senne auf Sand. Ihr Truppenübungsplatz ist etwa zur Hälfte bewaldet, meist mit Nadelwald, aber gesperrt: Du darfst dort nur auf den Durchgangsstraßen fahren. Unter Buchen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, auf sauren Böden Pfifferling und Marone, im Totholz der Fichten der Hallimasch. In Nordrhein-Westfalen sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, in Naturschutzgebieten wie Egge-Nord ist es grundsätzlich verboten. Ohne Auto fährst du mit dem Zug bis Altenbeken an der Egge und mit dem Stadtbus 46 zum Haxtergrund.

Aktuelles Wetter rund um Paderborn

Steinpilz53 %
Pfifferling39 %
Marone61 %
Krause Glucke67 %
Schwefelporling23 %
Parasol50 %
Hallimasch58 %
Austernseitling39 %
Judasohr43 %

Wetterfaktor aus 69 Rasterpunkten, Stand 14.10., 16:10 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 35, Pfifferling 18, Marone 25, Krause Glucke 9, Schwefelporling 8, Parasol 37, Hallimasch 46, Austernseitling 19 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.304 km² Wald (26 %)
Baumarten
Buche 43 %, Fichte 26 %, Eiche 13 %, Kiefer 6 %, Lärche 5 %, Douglasie 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,1, Sand 17 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
65 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
13 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
50 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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