Pilze sammeln rund um Bielefeld
Stand 13.10., 23:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (42 von 100), Hallimasch (41) und Steinpilz (39).
Im Umkreis von 40 km um Bielefeld sind 18 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (77 von 100 Punkten), Steinpilz (70) und Judasohr (69) vorn.

Pilzkarte rund um Bielefeld öffnen
Der Bielefelder Stadtwald umfasst rund 2360 Hektar in etwa 650 einzelnen Flächen, die meisten auf den Kämmen des Teutoburger Walds, über die der Hermannsweg führt. 2016 bestand er zu 31 Prozent aus Buche, zu 22 Prozent aus Fichte, Douglasie und Lärche, zu 21 Prozent aus Kiefer und zu 9 Prozent aus Eiche. Der mittlere Kamm des Teutoburger Walds ist Sandstein, der südliche Kalk. Unter Buchen passen Steinpilz und Pfifferling, unter Fichten und Kiefern auch die Marone und unter Kiefern die Krause Glucke. Nach den Dürresommern 2018 und 2019 waren rund 80 Hektar des Stadtwalds stark geschädigt. Südlich der Stadt liegt die Senne mit Kiefernwald, Mooren und Heide, der Truppenübungsplatz Senne darf aber nicht betreten werden. Große Teile der Bielefelder Wälder sind Naturschutzgebiete, dort musst du auf den Wegen bleiben, und das Land nennt das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten. Sonst sind kleine Mengen für den eigenen Bedarf erlaubt. Ohne Auto fährst du mit der RB 73 oder dem RE 82 nach Oerlinghausen oder bis Detmold zu den Wäldern am Hermannsdenkmal.
Aktuelles Wetter rund um Bielefeld
Wetterfaktor aus 67 Rasterpunkten, Stand 13.10., 23:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 39, Pfifferling 22, Marone 32, Krause Glucke 12, Schwefelporling 11, Parasol 42, Hallimasch 41, Austernseitling 15 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 881 km² Wald (18 %)
- Baumarten
- Buche 35 %, Eiche 22 %, Fichte 17 %, Kiefer 11 %, Lärche 7 %, Birke 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,4, Sand 30 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 54 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 16 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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