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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Teutoburger Wald

Stand 9.10., 06:35 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (65 von 100), Hallimasch (62) und Steinpilz (53).

Der Teutoburger Wald ist zu 30 % bewaldet (310 km²), vor allem mit Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Parasol (83 von 100 Punkten), Hallimasch (77) und Steinpilz (70) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Teutoburger Wald
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Teutoburger Wald öffnen

Seit 2018 sind im Teutoburger Wald große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Der Teutoburger Wald ist ein schmaler, lang gestreckter Höhenzug, der sich von Hörstel bei Rheine über Bielefeld bis in den Raum Detmold zieht. Er besteht aus parallelen Kämmen aus Kalk und Sandstein, auf dem Kalk wachsen vor allem Buchen, auf dem Sandstein standen viele Fichten und Kiefern, und ein großer Teil der Fichten ist seit 2018 abgestorben. Die sauren Sandsteinkämme sind günstiger für Pfifferling und Marone, Buchenwälder auf Kalk eher für den Steinpilz.

Aktuelles Wetter im Teutoburger Wald

Steinpilz76 %
Pfifferling58 %
Marone84 %
Krause Glucke89 %
Schwefelporling48 %
Parasol79 %
Hallimasch81 %
Austernseitling45 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 15 Rasterpunkten, Stand 9.10., 06:35 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 53, Pfifferling 33, Marone 33, Krause Glucke 15, Schwefelporling 16, Parasol 65, Hallimasch 62, Austernseitling 19 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
1.040 km², davon 310 km² Wald (30 %)
Baumarten
Buche 38 %, Fichte 25 %, Eiche 12 %, Kiefer 9 %, Lärche 8 %, Birke 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5, Sand 31 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
39 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
17 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Teutoburger Wald auf der Karte

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