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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Essen

Stand 14.10., 15:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (47 von 100), Steinpilz (43) und Hallimasch (40).

Im Umkreis von 40 km um Essen sind 17 % der Fläche Wald, vor allem Eiche und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (77 von 100 Punkten), Steinpilz (71) und Judasohr (69) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Essen
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Essen öffnen

Im Südosten Essens liegt nördlich des Baldeneysees der Schellenberger Wald. In seinem Naturschutzgebiet Hülsenhaine mit 47,5 Hektar stehen alte Buchen und Stieleichen mit viel Stechpalme. Rund 20 km nördlich folgt bei Bottrop-Kirchhellen die Kirchheller Heide mit rund 2000 Hektar, ein feuchter Wald mit viel Erle in den nassen Senken und Naturschutzgebieten um die Heide- und Moorflächen. Noch weiter nördlich, am Rand des Ruhrgebiets, liegt die Haard mit 55 km², ganz bewaldet und auf den Quarzsanden der Halterner Sande. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, auf den Sandböden auch der Pfifferling, und der Hallimasch wächst an geschwächtem Holz. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten, in der Haard gibt es nur wenige kleine. Sonst sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, nur nicht in Forstkulturen und Dickungen. Ohne Auto fährst du mit dem RE 2 bis Marl-Sinsen am Rand der Haard.

Aktuelles Wetter rund um Essen

Steinpilz62 %
Pfifferling50 %
Marone67 %
Krause Glucke77 %
Schwefelporling30 %
Parasol61 %
Hallimasch65 %
Austernseitling36 %
Judasohr37 %

Wetterfaktor aus 65 Rasterpunkten, Stand 14.10., 15:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 43, Pfifferling 29, Marone 37, Krause Glucke 9, Schwefelporling 16, Parasol 47, Hallimasch 40, Austernseitling 15 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 866 km² Wald (17 %)
Baumarten
Eiche 38 %, Buche 30 %, Kiefer 9 %, Lärche 7 %, Fichte 6 %, Douglasie 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,1, Sand 41 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
71 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
58 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
55 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
12 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
27 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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