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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Wuppertal

Stand 14.10., 14:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (56 von 100), Hallimasch (56) und Steinpilz (45).

Im Umkreis von 40 km um Wuppertal sind 22 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (78 von 100 Punkten), Hallimasch (71) und Judasohr (64) vorn, der Steinpilz kommt auf 62.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Wuppertal
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Wuppertal öffnen

Seit 2018 sind rund um Wuppertal große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.

Im Süden Wuppertals, in Cronenberg an der Grenze zu Solingen, liegt der Staatsforst Burgholz. Auf nährstoffarmen Braunerden wächst dort bodensaurer Buchenwald mit Eichen, dazu seit etwa 1900 gepflanzte fremde Baumarten wie Douglasie, Weymouthskiefer und Japanlärche. Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 hat der Borkenkäfer im Burgholz so stark gewütet wie nie zuvor. Der Barmer Wald in Heckinghausen reicht bis ins Murmelbachtal, das Naturschutzgebiet ist. Rund 12 km südwestlich liegt bei Solingen die Ohligser Heide, ein Naturschutzgebiet von 147 Hektar auf Sand. Unter Buchen und Eichen passen Steinpilz und Pfifferling, unter Fichten die Marone, und der Hallimasch lebt von geschwächten und toten Stämmen. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten, sonst sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, nur nicht in Forstkulturen und Dickungen. Ohne Auto fährst du mit dem Bus 613 vom Hauptbahnhof bis Harzstraße am Burgholz.

Aktuelles Wetter rund um Wuppertal

Steinpilz73 %
Pfifferling58 %
Marone81 %
Krause Glucke87 %
Schwefelporling28 %
Parasol73 %
Hallimasch79 %
Austernseitling39 %
Judasohr41 %

Wetterfaktor aus 66 Rasterpunkten, Stand 14.10., 14:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 45, Pfifferling 27, Marone 33, Krause Glucke 7, Schwefelporling 13, Parasol 56, Hallimasch 56, Austernseitling 17 und Judasohr 26 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 1.116 km² Wald (22 %)
Baumarten
Buche 36 %, Eiche 25 %, Fichte 22 %, Douglasie 8 %, Lärche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5, Sand 19 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
23 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Wuppertal auf der Karte

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