Pilze sammeln rund um Frankfurt
Stand 10.10., 02:25 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (58 von 100), Parasol (57) und Steinpilz (49).
Im Umkreis von 40 km um Frankfurt am Main sind 33 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (78 von 100 Punkten), Parasol (76) und Judasohr (67) vorn, der Steinpilz kommt auf 66.

Pilzkarte rund um Frankfurt öffnen
Im Süden der Stadt liegt der Frankfurter Stadtwald, knapp 3900 Hektar allein auf Stadtgebiet. Eichen (etwa 35 Prozent), Kiefern (30 Prozent) und Buchen (22 Prozent) prägen ihn, im Westen auf sandigen Böden, die schnell austrocknen. Unter Kiefern passen Marone und Krause Glucke, unter Eichen und Kiefern auch der Steinpilz; die Dürrejahre haben dem Wald allerdings stark zugesetzt. Nordwestlich steigt der Taunus bis zum Großen Feldberg an. Auf den sauren, nährstoffarmen Böden über Quarzit und Schiefer wachsen vor allem Buchen und Fichten, Standorte für Steinpilz, Pfifferling und Marone, auch wenn der Borkenkäfer viele Fichten getötet hat. Wegen der Afrikanischen Schweinepest liegen seit 2024 Teile Südhessens, darunter Frankfurt, in Sperrzonen, in denen zeitweise ein Wegegebot im Wald galt. Den aktuellen Stand zeigt schweinepest.hessen.de. Zum Stadtwald fahren S7, S8 und S9 bis Frankfurt-Stadion, in den Taunus die U3 bis Oberursel-Hohemark.
Aktuelles Wetter rund um Frankfurt
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 10.10., 02:25 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 49, Pfifferling 27, Marone 19, Krause Glucke 12, Schwefelporling 18, Parasol 57, Hallimasch 58, Austernseitling 22 und Judasohr 35 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.639 km² Wald (33 %)
- Baumarten
- Buche 37 %, Eiche 25 %, Kiefer 11 %, Fichte 9 %, Douglasie 9 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 21 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 14 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 63 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 67 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Frankfurt am Main auf der Karte
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