Pilze sammeln rund um Wiesbaden
Stand 14.10., 11:16 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (30 von 100), Parasol (26) und Steinpilz (23).
Im Umkreis von 40 km um Wiesbaden sind 31 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (80 von 100 Punkten), Parasol (76) und Judasohr (68) vorn, der Steinpilz kommt auf 66.

Pilzkarte rund um Wiesbaden öffnen
Der Wiesbadener Stadtwald legt sich mit knapp 4300 Hektar als Halbkreis um die Stadt, zu über 80 Prozent Buchen und Eichen. Nördlich beginnt der Naturpark Rhein-Taunus, rund 810 km² und zu über 60 Prozent Wald aus Buche, Traubeneiche, Fichte und Douglasie, meist auf sauren Böden. Westlich zieht sich das Rheingaugebirge rund 20 km hin, mit dem Hinterlandswald an der Nordseite, Hessens größtem Waldgebiet ohne Autobahn und Bundesstraße. Bei Mainz und Budenheim wächst auf Sand der Lennebergwald, rund 800 Hektar Kiefern und Eichen, von denen nach den Dürrejahren 2018 bis 2020 viele abgestorben sind. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, auf sauren Böden Pfifferling und Marone, unter Kiefern die Krause Glucke und an toten Bäumen der Hallimasch. Der Lennebergwald ist Naturschutzgebiet, ebenso das Wickerbachtal und der Sommerberg, dort gilt die jeweilige Verordnung. Sonst erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf.
Aktuelles Wetter rund um Wiesbaden
Wetterfaktor aus 64 Rasterpunkten, Stand 14.10., 11:16 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 23, Pfifferling 11, Marone 15, Krause Glucke 4, Schwefelporling 12, Parasol 26, Hallimasch 30, Austernseitling 22 und Judasohr 22 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.581 km² Wald (31 %)
- Baumarten
- Buche 41 %, Eiche 25 %, Fichte 12 %, Douglasie 10 %, Kiefer 4 %, Birke 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 22 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 36 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 8 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 55 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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