Pilze sammeln rund um Darmstadt
Stand 14.10., 10:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (22 von 100), Parasol (21) und Judasohr (20).
Im Umkreis von 40 km um Darmstadt sind 29 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (77 von 100 Punkten), Hallimasch (73) und Judasohr (66) vorn, der Steinpilz kommt auf 66.

Pilzkarte rund um Darmstadt öffnen
Der Darmstädter Wald umfasst 5800 Hektar, zu 39 Prozent Buche und 29 Prozent Eiche, dazu 30 Prozent Nadelholz, vor allem Kiefern auf den Flugsanddünen im Westen. Im Osten liegt der Oberwald mit rund 20 km², überwiegend Buchenmischwald. Im Westen steht der Westwald, ebenfalls rund 20 km² auf sandigem Boden, 2021 zu einem Drittel Kiefer, von der über 30 Prozent abgestorben war. Im Südosten liegt der Bessunger Forst, ein Mischwald am Rand des Odenwalds. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter den Kiefern Marone und Krause Glucke, an den toten Kiefern der Hallimasch. Rund 600 Hektar des Darmstädter Waldes sind Naturschutzgebiet, im Oberwald etwa die Silzwiesen bei Arheilgen und die Scheftheimer Wiesen. Sonst erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, nicht dort, wo ein Betretungsverbot gilt. Ohne Auto fährst du mit der Buslinie FU zu den Haltestellen Fasanerie, Oberwaldhaus und Einsiedel im Oberwald.
Aktuelles Wetter rund um Darmstadt
Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, Stand 14.10., 10:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 18, Pfifferling 9, Marone 13, Krause Glucke 7, Schwefelporling 13, Parasol 21, Hallimasch 22, Austernseitling 17 und Judasohr 20 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.452 km² Wald (29 %)
- Baumarten
- Buche 29 %, Eiche 23 %, Kiefer 19 %, Douglasie 11 %, Fichte 6 %, kurzlebiges Laubholz 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 23 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 21 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 62 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 45 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 77 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 66 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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