Pilze sammeln rund um Mannheim
Stand 14.10., 09:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Parasol (19 von 100), Hallimasch (19) und Judasohr (17).
Im Umkreis von 40 km um Mannheim sind 31 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Kiefer. Ohne Wetter liegen hier Parasol (78 von 100 Punkten), Hallimasch (75) und Steinpilz (62) vorn.

Pilzkarte rund um Mannheim öffnen
Nördlich von Mannheim liegt der Käfertaler Wald, ein Landschaftsschutzgebiet von rund 1200 Hektar mit Kiefern- und Mischwald auf Hochterrasse und Dünen. Auf den trockenen Sanden kommen Kiefern und Buchen dort nach Angaben der Stadt an ihre Grenze und sterben großflächig ab. Rund 25 km westlich steigt die Haardt auf, der Ostrand des Pfälzerwalds: Der Buntsandstein verwittert dort zu sandigen, nährstoffarmen Böden, und Kiefern machen 60 bis 70 Prozent aus, dazu kommen Edelkastanien. Östlich beginnt der Odenwald aus Buntsandstein, Gneis und Granit. Auf den Sandböden passen unter Kiefern Marone und Krause Glucke, unter Kiefern und Buchen auch der Steinpilz, und an absterbenden Bäumen gewinnt der Hallimasch. Im Käfertaler Wald liegt das Naturschutzgebiet Viehwäldchen, Apfelkammer und Neuwäldchen, im Dossenwald das Naturschutzgebiet Hirschacker und Dossenwald. In Baden-Württemberg erlaubt das Landeswaldgesetz geringe Mengen Pilze zum eigenen Verbrauch, in Rheinland-Pfalz und Hessen gilt das Bundesnaturschutzgesetz mit derselben Regel.
Aktuelles Wetter rund um Mannheim
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 09:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 15, Pfifferling 7, Marone 12, Krause Glucke 6, Schwefelporling 12, Parasol 19, Hallimasch 19, Austernseitling 16 und Judasohr 17 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.575 km² Wald (31 %)
- Baumarten
- Buche 28 %, Kiefer 20 %, Douglasie 17 %, Eiche 15 %, kurzlebiges Laubholz 7 %, Fichte 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,7, Sand 26 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 62 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 44 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 41 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 31 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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