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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln im Pfälzerwald

Stand 9.10., 23:05 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (61 von 100), Parasol (59) und Steinpilz (47).

Der Pfälzerwald ist zu 75 % bewaldet (1.383 km²), vor allem mit Buche und Douglasie. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (81 von 100 Punkten), Parasol (79) und Steinpilz (64) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz im Pfälzerwald
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte im Pfälzerwald öffnen

Der Pfälzerwald im Süden von Rheinland-Pfalz ist ein fast geschlossenes Waldgebirge aus Buntsandstein, das nach Süden in die Nordvogesen übergeht. Auf den sandigen, sauren und nährstoffarmen Böden wachsen vor allem Kiefer, Buche und Eiche, die Fichte spielt eine kleinere Rolle. Das kommt Marone und Pfifferling entgegen, unter Kiefer auch der Krause Glucke, und der Steinpilz findet bei Buche, Eiche und Kiefer seinen Platz.

Aktuelles Wetter im Pfälzerwald

Steinpilz73 %
Pfifferling62 %
Marone78 %
Krause Glucke88 %
Schwefelporling44 %
Parasol75 %
Hallimasch75 %
Austernseitling46 %
Judasohr54 %

Wetterfaktor aus 23 Rasterpunkten, Stand 9.10., 23:05 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 47, Pfifferling 29, Marone 26, Krause Glucke 21, Schwefelporling 11, Parasol 59, Hallimasch 61, Austernseitling 20 und Judasohr 23 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
1.836 km², davon 1.383 km² Wald (75 %)
Baumarten
Buche 36 %, Douglasie 24 %, Kiefer 20 %, Eiche 10 %, Fichte 6 %, Lärche 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,5, Sand 24 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
33 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
24 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
19 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
79 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
81 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

Pfälzerwald auf der Karte

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