Pilze sammeln rund um Saarbrücken
Stand 14.10., 09:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (27 von 100), Parasol (20) und Hallimasch (20).
Im Umkreis von 40 km um Saarbrücken sind 18 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (82 von 100 Punkten), Hallimasch (75) und Judasohr (74) vorn, der Steinpilz kommt auf 67.

Pilzkarte rund um Saarbrücken öffnen
Nördlich von Saarbrücken liegt der Saarkohlenwald, rund 61 km² auf Karbongestein. In seiner Mitte schützt das Naturschutzgebiet „Urwald vor den Toren der Stadt“ 1003 Hektar Buchen- und Eichenwald. Westlich der Stadt breitet sich der Warndt aus, rund 5000 Hektar Wald auf einer wenig fruchtbaren Buntsandsteinplatte, teils auf französischer Seite. Im Südosten beginnt das Biosphärenreservat Bliesgau mit Buchenwäldern auf Buntsandstein im Norden und sonst vor allem Muschelkalk, seine zehn Kernzonen sind frei von forstlicher Nutzung. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, der auch Kalk verträgt, auf dem Buntsandstein eher der Pfifferling. Im Saarland ist das pflegliche Sammeln von Pilzen für den persönlichen Gebrauch in kleinen Mengen erlaubt, in Naturschutzgebieten gelten besondere Vorgaben. Ohne Auto fährst du mit der Saarbahn bis Rieselberg Süd am Rand des Urwalds.
Aktuelles Wetter rund um Saarbrücken
Wetterfaktor aus 43 Rasterpunkten, Stand 14.10., 09:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 17, Pfifferling 7, Marone 11, Krause Glucke 2, Schwefelporling 11, Parasol 20, Hallimasch 20, Austernseitling 18 und Judasohr 27 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 918 km² Wald (18 %)
- Baumarten
- Buche 39 %, Eiche 29 %, Douglasie 16 %, Fichte 4 %, Birke 3 %, anderes langlebiges Laubholz 2 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,8, Sand 26 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 37 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 6 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 82 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 75 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 52 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 74 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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