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Die Pilzkarte für Deutschland

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Pilze sammeln rund um Kaiserslautern

Stand 14.10., 09:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (19 von 100), Judasohr (19) und Parasol (18).

Im Umkreis von 40 km um Kaiserslautern sind 44 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Douglasie. Ohne Wetter liegen hier Parasol (80 von 100 Punkten), Hallimasch (78) und Steinpilz (67) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um Kaiserslautern
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um Kaiserslautern öffnen

Kaiserslautern liegt am Nordwestrand des Pfälzerwalds, des größten zusammenhängenden Waldgebiets Deutschlands, und fast 8800 Hektar des Stadtgebiets sind Wald. Im Stadtwald Kaiserslautern mit 1683 Hektar standen bei der Forsteinrichtung 2012 zu 45 Prozent Buchen, zu 27 Prozent Kiefern und zu 8 Prozent Eichen, im Staatswald zu 34 Prozent Buchen, 32 Prozent Kiefern und 10 Prozent Fichten. Der Untergrund ist Buntsandstein mit sandigen, durchlässigen Böden. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, auf den Sandböden passen Pfifferling und Marone, unter Kiefern auch die Krause Glucke. In den Kernzonen um den Humbergturm, rund 85 Hektar Naturwald des Biosphärenreservats, ist jede Nutzung ausgeschlossen. Naturschutzgebiete in der Stadt sind unter anderem der Gelterswoog und die Östliche Pfälzer Moorniederung. Sonst erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, wo kein Betretungsverbot besteht.

Aktuelles Wetter rund um Kaiserslautern

Steinpilz23 %
Pfifferling14 %
Marone27 %
Krause Glucke24 %
Schwefelporling25 %
Parasol22 %
Hallimasch25 %
Austernseitling35 %
Judasohr32 %

Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 14.10., 09:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 16, Pfifferling 6, Marone 11, Krause Glucke 4, Schwefelporling 9, Parasol 18, Hallimasch 19, Austernseitling 17 und Judasohr 19 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.027 km², davon 2.206 km² Wald (44 %)
Baumarten
Buche 39 %, Douglasie 19 %, Eiche 17 %, Kiefer 15 %, Fichte 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
Boden
pH 5,7, Sand 23 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
67 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
40 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
18 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
80 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
49 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
58 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

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